Projekt:

Das Kvartier

Jahr:

2012

Kunde:

Liegenschaftsverwaltung der Stadt Bern

Ort:

Bern, Schweiz

Programm:

Wohn- und Arbeitsnutzung

Fläche:

40.000 qm (davon mindestens 80% für Wohnzwecke)

Architekt:

Hosoya Schaefer Architects AG, Zürich

Beauftragung:

Wettbewerb mit Präqualifikation: 2. Rang Gesamtkonzept, 1. Preis Gebäudekonzept. Beauftragung zur Weiterbearbeitung

Verkehrsplanung:

MRS Partner AG, Zürich

Landschaftsarchitekt:

Robin Winogrond Landschaftsarchitekten, Zürich

Visualisierung:

Rendertaxi, Aachen

Areal Warmbächliweg, Bern, Schweiz

Diese neue Überbauung auf einem ehemaligen Entsorgungsareal (Kehrichtverwertungsanlage Warmbächli) setzt das urbane Muster der Umgebung fort und schliesst es mit einem städtischen Platz, den ein Hochhaus akzentuiert, ab. Leicht erreichbar mit öffentlichem Verkehr, ermöglicht die Lage des Platzes ein nachhaltiges Mobilitätskonzept. Der Entwurf sieht eine Entwicklung des Areals in drei Abschnitten vor, wobei jeder Abschnitt aus drei oder vier um einen Hof gruppierten Gebäuden besteht. Dadurch werden sowohl ein durchlässiges urbanes Quartier als auch lebenswerte und geschützte Innenbereiche geschaffen. Der Höhenunterschied der Gebäude ist sachte in die verschiedenen Ebenen des Areal sowie der umgebenden Landschaft integriert.

Der Aussenbereich ist als feingliedriger Park entlang eines Baches angelegt, der sich durch die Innenhöfe windet. Landschaftsmaterialien wie unterschiedlich gekörnter Kiesel in Kombination mit Beton und Stein wurden gewählt, um die Atmosphäre des ehemaligen Industriegeländes aufzugreifen.

Der öffentliche Raum variiert zwischen Zirkulations- und Eingangsbereichen im Erdgeschoss und Gemeinschaftshöfen zwischen den Gebäuden.

Die unterschiedlichen Intensitäten in der gemeinschaftlichen Nutzung erlauben den Bewohner unterschiedliche Grade von Privatheit innerhalb dieses Quartiers. Zudem ermöglichen flexible Wohnungsschnitte eine Vielfalt von Nutzern. Die Möglichkeit, eine Wohnung zu teilen oder ein Zimmer untervermieten zu können, steht für Formen des Zusammenlebens, welche den heutigen vielseitigen Bevölkerungsstrukturen entsprechen. Wohnungen, die erweitert werden können, stärken und unterstützen das Ziel der Stadt Bern, mehr Wohnraum für Familien zu schaffen.

Projekte

Architektur

Primarschule Christoph Merian, Basel, 2019 –
Stand: Vorprojekt

Flughafen Engadine, St. Moritz, 2020 –
Stand: Vorprojekt

Mobility Hub, Zug, 2019 –
Parkhaus der Zukunft mit Handelsfläche
Stand: Ausschreibung

Herisau Bahnhofplatz, 2015 –
Stand: öffentliche Abstimmung

MEWA-Areal, Wädenswil, 2018 –
Transformationsprojekt vom ehemaligen Industriegebiet zur Mischbebauung mit Wohnungen
Stand: Rahmenplanung

Viererfeld, Bern, 2018 –
Wohnbau
Stand: angehalten

Büro-Renovierung, Zug, 2020 –
Stand: Ausführung

Haus-Renovierung, Zug, 2020 –
Stand: Studie

Städtebau

Salina Raurica / Salinenhofquartier, Pratteln, 2018 –
Stand: Rahmenplan

Metalli, Zug, 2017 –
Stand: Richtprojekt

Tech Cluster Zug, 2015 –
Stand: Transformationplan

Elbinselquartier Wilhelmsburg, Hamburg, 2015 –
Stand: Gestaltungsleitfaden

Bahnstadt Nürtingen, 2017 –
Stand: Gestaltungshandbuch

Salina Raurica / Salinenhofquartier, Pratteln, 2018 –
Stand: Rahmenplan

KNZ Wil West, Thurgau / St. Gallen, 2011 –
Stand: Städtebauliches Richtprojekt

Bell-Areal, Kriens, 2020 –
Stand: Wettbewerb

Bahnhofgebiet Dietikon, 2019 –
Stand: Studienauftrag mit Empfehlung zur Weiterbearbeitung

Areal Dübendorf, 2020 –
Stand: Studie

Areal Oerlikon, 2020 –
Stand: studie

Areal Dierikon, 2015 –
Stand: Städtebauliches Richtprojekt

Bahnhof Herisau, 2013 –
Stand: Areale Entwicklung

URBAN SYSTEM RESEARCH

cividi – civic data intelligence, 2019 –
Digitale Werkzeuge für die analoge Stadt
Stand: laufend

The Industrious City – Buchpublikation, 2017 –
(Verlag: Lars Müller Publishers)
Stand: Demnächst veröffentlicht

Entwicklung Arbeitsplatzgebiete, Winterthur, 2019 –
Stand: laufend

Zürcher ÖV Netzentwicklung 2040 und
Zukunftsbild 2050
Stand: laufend (mit IBV Hüsler)

Kontakt

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