Eine koordinierte Strategie zur Eindämmung der Zersiedelung in der Ostschweiz hat einen entscheidenden Schritt vorwärts gemacht. In der jüngsten kantonalen Abstimmung im Kanton St. Gallen wurde der Landverkauf vom Areal Wil West an den Kanton Thurgau gutgeheissen und kann damit in die nächste Phase übergehen.
Anstatt zahlreiche kleinräumige Einzonungen vorzunehmen, haben sich 22 Gemeinden der Region Wil für einen gemeinsamen Planungsansatz entschieden. Der übergeordnete Entwicklungsrahmen zielt darauf ab, bestehende Landreserven zu bündeln und die räumliche Entwicklung im Rahmen einer gemeinsamen, übergeordneten Planung zu steuern. Das Projekt gilt als das grösste Standortförderungs- und Entwicklungsprojekt in der Ostschweiz und soll in den kommenden Jahren Raum für neue Arbeitsplätze, Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung schaffen.
Weitere Informationen zur Abstimmung sind auf der Website der Stadt Wil verfügbar.
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